Der Vorstand informiert: DGV Regelanpassungen

Der Vorstand informiert: DGV Regelanpassungen

Dies sind die vom DGV festgelegten zulässigen Abänderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie

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- Der Vorstand-

 

Regeländerungen 2019

Es gibt etliche Regeländerungen, die viele Mitglieder immer noch nicht kennen bzw. nicht beachten.

Die wichtigsten Änderungen noch mal kurz zusammengefasst. Bitte beachten Sie auch die o.g. Änderungen, die sich durch die Hygienevorschriften aufgrund der Coronaregeln ergeben.

Suchzeit

Bisher standen fünf Minuten zur Verfügung um einen verlorenen Ball wiederzufinden.

Die maximale Suchzeit beträgt nur noch drei Minuten.

Ball beim Suchen bewegt

Bisher erhielt der Spieler in aller Regel einen Strafschlag, wenn er beim Suchen seinen Ball bewegte.

Ein solches Versehen ist jetzt straflos.

Ball identifizieren

Wollte man bisher seinen Ball zum Identifizieren aufnehmen, musste zuvor ein Mitspieler informiert und ihm Gelegenheit gegeben werden, dass Prozedere zu überwachen.

Jetzt müssen Sie keinen Mitspieler mehr informieren.

Provisorischer Ball

Bisher durfte ein solcher nur gespielt werden, bevor der Spieler nach vorne ging, um nach seinem ersten Ball zu suchen.

Nun darf man einen provisorischen Ball auch dann spielen, wenn bereits eine Weile nach Ihrem ursprünglichen Ball gesucht wurde.

Eingebetteter Ball

Bisher gab es nur Erleichterung, wenn sich der Ball auf einer kurzgemähten Fläche eingebohrt hatte.

Jetzt darf man bei allen im Gelände eingebetteten Bällen straflos droppen, also auch im Semirough und Rough, nicht aber bei eingebohrten Bällen im Bunker oder in einer Penalty Areas. Die Bälle müssen gespielt werden wie sie liegen.  

Droppen

Bisher musste aus Schulterhöhe gedroppt werden, jetzt  muss  aus Kniehöhe gedroppt werden.

Tierlöcher

Von Tierlöchern gab es bisher nur Erleichterung, wenn diese von Erdgängen grabenden Tieren, Reptilien oder Vögeln stammten.

Jetzt fällt diese Einschränkung hinsichtlich der Tierart weg und es darf von Löchern und Wühlspuren sämtlicher Tiere (ausgenommen Insekten und Würmer) straflos weggedroppt werden.

Falsches Grün

Landet ein Ball auf einem falschen Grün, muss er anschließend von außerhalb des Grüns gespielt werden. Man muss  auch straflos droppen,  wenn man den Stand auf dem falschen Grün einnehmen müsste, um den Ball spielen zu können.


Ball trifft Spieler oder Ausrüstung

Bisher führte es zu einem Strafschlag, wenn man als Spieler sich selbst oder die eigene Ausrüstung traf.

Neu ist dies straflos, wenn es sich um ein Versehen handelt.


Doppelschlag

Bisher kostete es einen Strafschlag, wenn man den Ball mehr als einmal traf.

Jetzt ist der „berüchtigte Doppelklick“  straflos.


Sandberührung im Bunker

Bisher durfte der Bunkersand vor dem Schlag in der Regel nicht berührt werden.

Jetzt ist die beiläufige Berührung des Sandes grundsätzlich erlaubt. Weiterhin ist es aber nicht gestattet,  die Beschaffenheit des Sandes zu prüfen, die Spiellinie zu verbessern, den Schläger vor oder hinter dem Ball aufzusetzen oder Probeschwünge mit Sandberührung zu machen.

Lose Naturstoffe

Bisher durften Blätter, Zweige, Steine, Äste und andere lose Naturstoffe aus Bunkern und Wasserhindernissen nicht entfernt werden.

Jetzt dürfen lose Naturstoffe überall straflos entfernen, auch aus Bunkern und Penalty Areas.

Unspielbarer Ball im Bunker

Bisher standen dem Spieler drei Möglichkeiten zum Droppen zur Verfügung, wenn er seinen Ball im Bunker für unspielbar erklärte.

Jetzt steht  eine vierte Option zur Verfügung: Es kann unmittelbar hinter dem Bunker gedroppt werden, allerdings mit zwei Strafschläge.

Droppmöglichkeiten bei Penalty Areas

Bisher konnte bei einem seitlichen Wasserhindernis auf der gegenüberliegenden Seite des Kreuzungspunktes (wo der Ball ins Wasserhindernis geflogen ist) gedroppt werden.

Die Droppmöglichkeit auf der anderen Seite wurde mit dieser Regeländerung aufgehoben.


Boden- und Wasserberührung in Penalty Areas

Bisher durften der Boden und/oder das Wasser vor dem Schlag nicht berührt werden.

Jetzt dürfen Sie den Schläger am Boden und auch im Wasser aufsetzen, wenn Sie den Ball aus einer Penalty Area spielen wollen.

Ball bewegt sich auf Grün nach Markieren und Zurücklegen

Bisher musste der Ball von der neuen Stelle gespielt werden, wenn er sich nach dem Markieren und Zurücklegen  bewegt hatte.

Jetzt muss der  Ball an die vorherige Stelle zurücklegt werden.


Ball auf Grün aus Versehen durch Spieler bewegt

Ein solches Versehen in allen Fällen straflos.


Schäden auf Grün ausbessern

Bisher durfte die Puttlinie nur in Ausnahmenfällen ausgebessert werden.

Jetzt dürfen alle Beschädigungen auf dem Grün ausbessern werden.